Technologiezentrum Sofia
  • Große Nachfrage nach biologisch produzierten Rohstoffen

    Auf der weltweit größten Messe für Bioprodukte, der BIOFACH, in Nürnberg (D), haben sich vom 12. – 15. Februar die Rohstoffproduzenten und Hersteller von Bioprodukten aus aller Welt getroffen. Bulgarien hatte einen eigenen Stand aufgebaut, an dem Hersteller von Obst, Gemüse, Käse und Wein ihre Produkte präsentierten konnten. Das Technologiezentrum Sofia war mit einer kleinen Delegation auf der Messe unterwegs, um Rohstoffeinkäufern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die bulgarischen Produktionsmöglichkeiten anzubieten.

    Auf dem Gebiet der Obst- und Gemüseproduktion gibt es einen großen Bedarf für die Herstellung von Biosäften. Eine Verschiebung der Nachfrage von Weizen auf Buchweizen und Dinkel konnte festgestellt werden. Auch Einkorn hat eine größere Bedeutung erhalten. Die Veränderungen sind eine Reaktion auf  die Nachfrage nach immer mehr glutenfreien Produkten.

    Gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Zürich wird das Technologiezentrum die Materialsammlung „Grundlagen zur Bodenfruchtbarkeit“ in bulgarischer Sprache auflegen.

    Am Stand der Familie Koevi aus Dobrich, die bereits 2007 ihre landwirtschaftlichen fläche nach EU 834/2007 zertifiziert haben, wurde über den weiteren Ausbau biologischen Anbaus in der Region gesprochen.


  • Erstes Bulgarisches Nahwärmenetz in Apriltsi wieder topfit !

    Technologiezentrum Sofia organisiert Generalüberholung

    In der Gemeinde Apriltsi wurde 2002 das erste Nahwärmenetz in Bulgarien in Betrieb genommen. Aufgebaut wurde  es mit Hilfe des Phare-Programms unter technischer Leitung der österreichischen Firma Polytechnik. Herzstück der Anlage ist eine Heizzentrale, in der Holzchips verbrannt und 0,4 MW Wärme produziert wird. An dieser Zentrale angeschlossen sind das Rathaus, die gegenüberliegende Schule und die benachbarte Polyklinik. Die österreichische Firma Polytec hnik hat zusätzlich zur Anlage in Apriltsi auch eine Anlage in Bansko aufgebaut. Auch dort wird mit Chips ein Wärmenetz betrieben. Weltweit hat Polytechnik inzwischen 2.500 Anlagen im Leistungsbereich von 0,3 MW bis 30 MW aufgebaut.

    Mit dem Einsatz der Holz-Chips wird ein Beitrag zur Reduktion des CO-2 Ausstosses geleistet.

     

    Nach über 10 Jahren Betriebsdauer war eine Generalüberholung der Heizzentrale in Apriltsi fällig. Bürgermeister Prof. Benko Valev beauftragte das Technologiezentrum Sofia mit der Leitung der Inspektion und Reparatur. Seit Ende Dezember ist die Anlage wieder in Betrieb und versorgt die angeschlossenen Gebäude mit Wärme.

    Das Technologiezentrum Sofia untersucht zur Zeit die Möglichkeiten, weitere Einrichtungen an das Wärmenetz anzuschliessen. Geschäftsführer Jürgen Eisele hat der Gemeinde vorgeschlagen, das Grundstück (3,5 dka) der Wärmezentrale,  zu einem Energiezentrum weiter auszubauen. Ebenfalls ausgebaut werden soll die Produktion von Chips. Dann könnten weitere Wärmezentralen in der … Mehr


  • Technologiezentrum Sofia erstellt Erfahrungsbericht „Donau-Floß 2013“

    Am 2. August 2013 war die Reise von „Donau-Floß One“ in Silistra beendet und die drei jeweils 6 Meter langen und 8 Meter breiten Baumstamm-Felder wurden per Kran aus der Donau gehoben und treten nun den Weg ins Sägewerk nach Veliko Turnovo an.Projektleiter Jürgen Eisele ist zufrieden mit den Erkenntnissen, die er und sein Team mit diesem ersten Projekt sammeln konnten. “Die spezielle Bindetechnik – übernommen von der österreichischen Firma Floß & Co. – hat auf der rund 400 km langen Wegstrecke zu keinerlei „Ermüdungserscheinungen“ geführt. Bei der täglichen Kontrolle der Verbindungen musste nicht ein einziges Mal nachjustiert werden. Selbst Fahrten flussaufwärts unter Einsatz der beiden Außenbordmotoren wurden ohne Probleme bewältigt”.

    Mit dem Floß wurde an den einzelnen Anlegestellen den zahlreichen Besuchern die Möglichkeit gegeben, sich unter Leitung von Kapitän Anton Antimov und Bauleiter Ing. Ivan Pankev über die Bauweise und den Komfort des Flosses zu überzeugen. Mehr als 5.000 Besucher wurden insgesamt an allen Stationen gezählt.

    “Das Floß war ein spezieller Werbeträger für die Tourismusregion Donau”, stellt die Geschäftsführerin des Tutrakaner Tourismusvereins, Lidiya Svetoslavova, fest. Sie und zahlreiche Mitglieder des Vereins waren ein Großteil des Teams, das mit dem Floß vom 5. Juli bis 2. August von Vidin bis … Mehr


  • Technologiezentrum fährt auf „Donau-Floß 2013“

    Das Technologiezentrum Sofia und der Verein SINT e.V. haben vom Veranstalter „Donau-Floß 2013“ den Auftrag erhalten einen Live Stream auf dem Floß zu installieren und zu betreiben. Gleichzeitig sollen durch den Einsatz einer Drone Bilder aus den Uferzonen auf das Floß und in den Live Stream übertragen werden. Die Drone soll insbesondere Bilder aus den unzugänglichen Naturschutzgebieten aufnehmen.

    Das „Donau-Floß 2013“ startet am 20. Juni in der Stadt APATIN (SRB). Auf seinem Weg wird es an 35 Stationen in den Donauländern Serbien, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Ukraine und Moldavien anlegen. Das Floß wird eine Ausstellung über diese 35 Regionen mit sich führen. Diese gibt Informationen über Tourismus, Wirtschaft, Kultur und Soziales entlang der Donau. An allen Anlegestellen sollen Konzerte, Stadtfeste, Lichtershows und andere Aktivitäten stattfinden. Weitere Informationen: www.danube-raft.eu.



logo
© 2011-2013 Technologiezentrum Sofia |