Technologiezentrum Sofia

Partnerschaft mit Baden-Württemberg

19.11.2012

Gemischte Regierungskommission BG-BW

Seit sechs Jahren besteht zwischen dem deutschen Bundesland Baden-Württemberg und der Republik Bulgarien eine enge Partnerschaft. Jährlich treffen sich Vertreter beider Regierungen sowie Experten aus den einzelnen Politikbereichen zu Abstimmungsgesprächen und schlagen gemeinsame Projekte zur Realisierung vor.

Am 15. und 16. November 2012 fand in Sofia die diesjährige Kommissionssitzung statt. Unter Leitung des stellvertretenden bulgarischen Außenministers Ivan Naydenov und des baden-württembergischen Europaministers Peter Friedrich wurden umfangreiche Maßnahmen beschlossen. Das Technologiezentrum Sofia arbeitet seit 2 Jahren aktiv in dieser Kommission mit und hat auch in diesem Jahr wieder durch seinen Vertreter Jürgen Eisele gemeinsame Projekte vorgestellt, die es in den kommenden 12 Monaten in Bulgarien verwirklichen wird. Der am Technologiezentrum Sofia aufgebaute Cluster „Umwelttechnik und Maschinenbau“ wird mit den gleichartigen Clustern in den Donauländern ein Netzwerk aufbauen. Eine aktive Hilfe wird dabei der Cluster „Umwelttechnik“ mit Sitz in Stuttgart leisten. Im KompetenzZentrum „Biomasse“ Tutrakan, einer Außenstelle des Technologiezentrums, wird das Thema „Neue Rohstoffe aus Biomasse“ bearbeitet. Partner aus Baden-Württemberg ist das Fraunhofer Institut für Chemische Technologien in Pfinztal.

Da immer mehr Materialien nicht mehr auf der Basis von Erdöl hergestellt werden können, müssen dafür nachwachsende Rohstoffe eingesetzt werden. Bereits heute schon sollen die Weichen in der bulgarischen Donauregion für den Aufbau neuer Industrien auf diesem Gebiet gestellt werden. Gemeinsam mit der IHK Ulm, unter Leitung von Herrn Dipl.Volkswirt Karl Schick, wird im Jahr 2013 ein Workshop für die Betreiber von Technologiezentren und Technologieparks angeboten werden. Zentrales Thema wird dabei die Frage sein, wie in den EU-Ländern Bulgarien und Rumänien der Technologietransfer weiter ausgebaut werden kann.

Da immer mehr Materialien nicht mehr auf der Basis von Erdöl hergestellt werden können, müssen dafür nachwachsende Rohstoffe eingesetzt werden. Bereits heute schon sollen die Weichen in der bulgarischen Donauregion für den Aufbau neuer Industrien auf diesem Gebiet gestellt werden. Gemeinsam mit der IHK Ulm, unter Leitung von Herrn Dipl.Volkswirt Karl Schick, wird im Jahr 2013 ein Workshop für die Betreiber von Technologiezentren und Technologieparks angeboten werden. Zentrales Thema wird dabei die Frage sein, wie in den EU-Ländern Bulgarien und Rumänien der Technologietransfer weiter ausgebaut werden kann.

Eine Hilfestellung zur Umsetzung des EU-Projektes ENVIMPACT erhält die Universität Sofia durch das Steinbeis-Europa-Zentrum Stuttgart unter Leitung von Prof. Dr. Norbert Höptner. Ziel des Projektes ist es Bulgarien bei der Verwertung von Forschungsergebnissen im Bereich Umwelttechnologien zu unterstützen und so behilflich zu sein, dass am 7. Forschungsrahmenprogramm der EU und seinen Nachfolgeprogrammen erfolgreich partizipiert werden kann. Damit soll auch der Europäische Forschungsraum weiter gestärkt werden.

Baden-Württemberg und Kroatien sind im Rahmen der EU-Donaustrategie für die
Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in den 14 Donauländern zuständig.
Die bulgarische Wirtschaft erhofft sich durch die Gemischte Regierungskommission wertvolle Impulse und Hilfestellungen beim Zugang zu neuen Märkten. Im Jahr 2013 wird die nächste Sitzung in Baden-Württemberg stattfinden.


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