Technologiezentrum Sofia

Start-ups aus Donauländer zeigen sich beim Summit in Stuttgart

27.02.2019

Erfolgreiche Teilnahme des Interreg ACCELERATOR beim Start-up Summit 2019 in Stuttgart

Die Landesregierung von Baden-Württemberg setzt alles daran, um das Land (11,5 Mio. Einwohner) zu einer der erfolgreichsten Start-up-Regionen in Europa zu machen. Deshalb hat sie am 1. Februar 2019 zum zweiten Mal (nach 2017) den Start-up BW Summit 2019 veranstaltet.

Auf insgesamt 25.000 Quadratmetern zeigten mehr als 400 Start-ups in der ausgebuchten Messehalle ihre Produkte oder stellten ihre Services vor. Networking, Fachgespräche, InvestorenMeetings,Pitches auf mehreren Bühnen oder sich gegenseitig inspirieren.

In seiner Eröffnungsrede unterstrich Ministerpräsident Winfried Kretschmann welche Gründe für Baden-Württemberg als Start-up Land sprechen: „Das Internet der Dinge ist in aller Munde. Und wir haben die Dinge. Das Auto der Zukunft, die Fabrik der Zukunft, die Medizin der Zukunft – nirgendwo können sie besser entwickelt werden als in Baden-Württemberg, wo Mobilität, Maschinenbau und Gesundheitswirtschaft die Top-Branchen sind. Und wo Nachhaltigkeit und Green Tech groß geschrieben werden. Außerdem gibt es keine andere Region in der Welt mit so einem dichten Geflecht aus Mittelstand, Weltmarktführern, Global Playern, Spitzentechnologie und Wissenschaft. Und wir wollen bei der Künstlichen Intelligenz – dem zentralen Tech-Thema schlechthin – die Nase vorne haben.“

Die angestrebte Internationalisierung der diesjährigen Veranstaltung sei erfolgreich gelungen erklärte die Wirtschaftsministerin des Landes: „75 internationale Start-ups aus 16 Ländern wollen mit ihren baden-württembergischen Kolleginnen und Kollegen und der etablierten Wirtschaft Kontakte knüpfen“. Allein aus Israel waren 20 Start-ups gekommen. Aus der Donauregion haben 21 Start-ups teilgenommen (BG, RO,HU,UA,CZ,SK). Alle Start-ups hatten die Möglichkeit auf den dezentralen Bühnen in verschiedenen Kategorien zu pitchen: Lifesciences, Creative Industries, Food & Beverages, Software, AI & Cyber Security, Services, E-Commerce & Marketplaces, Manufacturing, Mobility &  Hardware, Energy & Enviroment.

Zum Start-up Summit 2019 sind rund 5.000 Besucher gekommen, 1.000 Besucher mehr als zum ersten Summit. Vor diesem Hintergrund plant die Landesregierung Baden-Württemberg den nächsten Summit bereits im Juli 2020.

Die Teilnahme von Start-ups aus der Donauregion war organisiert im Rahmen des Danube Transnational Programms INTERREG ACCELERATOR.

Organisiert vom Technologiezentrum Sofia hatten sich die Teilnehmer aus den Donauländern bereits am Vortag im „Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg“ zur Vorbereitung getroffen. Geschäftsführer Jürgen Eisele erklärte den Ablauf des Summit und an welchen Stellen die Teinehmer erfolgreich Kontakte knüpfen können.

Herr Ralf Lauterwasser von Steinbeis Europa und Frau Claudia Franz haben die baden-württembergische Netzwerkstrukturen vorgestellt. Diese sind offen für Start-ups aus den Donauländern in denen zahlreiche dieser Netzwerke auch Außenstellen betreiben.

Höhepunkt für die Teilnehmer aus den Donauländern war das Gespräch mit Ministerpräsident Ketschmann und Wirtschaftsministerin Dr. Hofmeister-Kraut.

Im Rahmen ihres Messerundganges besuchten beide die „Internationale Insel“, auf der auch die 21 Teilnehmer aus den Donauländern zu finden waren.

Geschäftsführer Jürgen Eisele (Technologycenter Sofia) informierte eingangs den Ministerpräsidenten über das laufene INTERREG Projekt ACCELERATOR.

Er wies darauf hin, dass die Teilnehmer aus den Ländern BG, RO,HU,UA,CZ,SK in deren Ländern leider keine entsprechende Unterstützung durch ihre Regierungen erfahren, wie dies in Baden-Württemberg der Fall ist. Im Namen der Teilnehmer dankte er für die Möglichkeit der Teilnahme.

Im Verlauf des Summit besuchte auch die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, Frau Katrin Schütz, die einzelnen Stände der Donauländer und informierte sich über die Ideen der Start-ups. Insgesamt haben die Teilnehmer eine positive Bilanz ihrer Teilnahme gezogen und wollen daraus Geschäftsabschlüsse organisieren.


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