Technologiezentrum Sofia
  • BIB Biobased Industries Bulgaria Ltd. – Miscanthus-Ernte 2020

    BIB Biobased Industries Bulgaria Ltd. konnte in diesem Jahr dank eines eigenen Feldhäckslers eine größere Menge Miscanthus in der Plantage „Kireevo/Region Vidin (BG) ernten. Im Jahr 2018 hatten sich die ortsansässigen Eigentümer von Feldhäckslern der Marken CLAAS und JOHN DEERE geweigert, diese Art von Material zu häckseln. Sie befürchteten große Schäden an ihren Häckslern. Alle Argumente, dass Kollegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz dieselben Maschinen im Frühjahr für die Miscanthus-Ernte benutzen, konnten nicht überzeugen. Nachdem im Jahr 2019 die gesamte Plantage mit ihren 110 ha einer mutwilligen Brandstiftung zum Opfer fiel, wurde sie danach in ein eigenes Bewachungssystem aufgenommen.

    Foto: Plantage nach dem Feuer 2019          Foto: Plantage im August 2019

     Deshalb konnte im Jahr 2020 mit einem eigenen Feldhäcksler CLAAS JAGUAR 685 SL nun ein Teil der Plantage geerntet werden. Zur Verfügung stehen jetzt rund 300 Tonnen Material mit einer Schnittlänge zwischen 4 und 6 cm.

    Foto: Feldhäcksler der Firma BIB Ltd.  Foto: LKW mit Ladung am Lagerplatz

    BIB Biobased Industries Bulgaria Ltd. konnte im Januar 2020 in der Nachbarschaft zur Plantage eine größere Halle einer ehemaligen LPG käuflich erwerben. Da die Renovierungsarbeiten noch andauern, wurde das Material in einem Zwischenlager auf dem … Mehr


  • AUSBAUFÄHIG

    Die Donau als Verkehrsachse der europäischen Bioenergiewirtschaft

    Ein Ergebnis des inzwischen abgeschlossenen EU-Projektes „Energy Barge” ist eine Internet-Plattform für umweltfreundliche Biomasse-Logistik. Doch Infrastruktur und Verarbeitungsmöglichkeiten unterscheiden sich stark in den Anrainerländern.

    Uber 2.8A5 Kilometer fließt die Donau von ihrer Quelle im Schwarzwald bis zu ihrer Mündung ins Schwarze Meer. Mit Deutschland und Österreich an ihrem Oberlauf verbindet sie zwei europäische Pioniere in Sachen biogene Energieträger mit mittel- und südosteuropäischen Ländern, die trotz guter Voraussetzungen für die Verwertung von Biomasse zur Erzeugung von Elektrizität oder Kraftstoffen zurückliegen. Die EU möchte mit dem Transfer von Know-how die Donau hinab der gesamten europäischen Bioenergiewirtschaft nachhaltige Impulse geben. Fünfzehn Projektpartner aus den sieben Donauanrainerstaaten Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bulgarien und Rumänien bildeten von Anfang 2017 bis Mitte 2019 das EU-Projekt „Energy Barge – Aufbau eines grünen Energie- b Logistikgürtels”. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) koordinierte und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanzierte es. Energy Barge erfasste nicht nur die Biomasse-Märkte an der Donau, sondern entwarf auch Szenarien, wie Europas zweitlängster Fluss zur Entwicklung der europäischen Bioenergiewirtschaft beitragen könnte. „Rund vierhundert Menschen nahmen an unseren Workshops und Konferenzen in allen beteiligten Ländern teil”, zeigt sichThies Fellenbergvon der FNR, Projektkoordinator von … Mehr


  • Newsletter ENERGY BARGE # 6

    Interessieren Sie sich für Biomasse, Logistik und Donautransport? Wir bieten Ihnen das neue Newsletter ENERGY BARGE #6 an. Hier finden Sie Informationen über das letzte Partnertreffen im Rahmen des Projekts ENERGY BARGE – Building a green energy and logistics belt sowie gute Beispiele für die Verwertung von Biomasse aus der Region Zagreb, Kroatien. Newsletter ENERGY BARGE Nr. 6

    Das Projekt „ENERGY BARGE Building a Green Energy and Logistics Belt”, Nr. DTP 1-175-3.2 wird mitfinanziert von dem Europäischen Fund für regionale Entwicklung über das Interreg Donauprogramm.


  • ENERGY BARGE 2018

    The second reporting period of the international project ENERGY BARGE – Building a green energy and logistics belt was completed. Over the last six months, the 15 partners have prepared several official documents resulting from national studies in six countries, including cataloging and visualization of biomass (raw material) movement, sustainability of biomass production framework conditions, interactive maps on a national level for biomass production and processing including the production of bioenergy from biomass.

    By the end of the first half of 2018, an online platform containing useful information on the countries involved in the project, is expected to be launched. It will be updated and upgraded periodically, that way it will facilitate stakeholders in the market research, establishing international contacts and the choice of alternative options for transportation on the Danube corridor.

    An international workshop on the exchange of experience in the treatment and storage of biomass was also carried out. A database of potential users of the Danube transport corridor was prepared with a view to promoting the development of Danube logistics.

    Within the framework of work package 6 (Implementation and Policy package), legal and administrative barriers to biomass production have been identified, as well as problems in … Mehr


  • Übersicht über die Entwicklung der Energie aus EEQ in Bulgarien

    Neulich wurde ein Artikel über die Entwicklung der Bioenergie in Bulgarien in der Zeitschrift “Energie aus Pflanzen” veröffentlicht. Der in Bulgarien lebende Jounalist Frank Stier beschreibt die Entwicklung der erneuerbaren Energiequellen seit der Zeit vor dem EU-Beitritt des Landes bis heute unter der Überschrift “Nicht vorwärts. Derzeit kaum gute Bedigungen für die Bioenergie in Bulgarien.”

    Den ganzen Artikel können Sie hier finden. ENERGY BARGE_Energie aus Pflanzen 11_2017


  • Aktuelles über das Projekt ENERGY BARGE

    Das internationale Projekt ENERGY BARGE, in dem das Technologiezentrum Sofia Partner für Bulagrien ist, befindet sich inzwischen in der zweiten Arbeitsperiode. In den vergangenen Monaten haben sich die Projektpartner auf der Erstellung einiger sehr wichtigen Untersuchungen konzentriert, die den aktuellen Zustand und das Entwicklungspotenzial des Sektors Biomasse in der ganzen Donauregion zum Thema haben. Die endgültigen Varianten der Untersuchungen werden demnächst veröffentlicht.

    Gleichzeitig haben einige interessanten Veranstaltungen stattgefunden. Eine davon war das nationale Workshop zum Thema Biomasse in der Donaustadt Russe in Bulgarien, an der zahlreiche Stakeholder aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Bereich teilgenommen haben.

    Mehr Information über das Projekt können Sie in dem neuen Newsletter finden.

    Das Projekt „ENERGY BARGE – Building a Green Energy and Logistics Belt”, DTP 1-175-3.2 wird von dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung über das INTERREG Donauraum-Programm mitfinanziert.


  • Einladung zum WORKSHOP BIOMASSE

    Sehr geehrte Damen und Herren, die sich für das Thema “BIOMASSE” interessieren,

    Technologiezentrum Sofia lädt Sie ganz herzlich zum WORKSHOP “BIOMASSE”, dass am 28.06.2017, ab 9:00 Uhr im Hotel Riga in Russe stattfinden wird.

    Unser Ziel ist es herauszuarbeiten, welche Biomasse wird in Bulgarien produziert und in welcher Form für energetische Zwecke genutzt wird. Außerdem wollen wir herausfinden, welche Biomasse- Potentiale derzeit noch ungenutzt sind. Der politische Hintergrund ist uns allen bekannt: Erdöl ersetzen, CO-2 Ausstoß verringern, Klimaveränderung eingrenzen…..

    Eine effektive Nutzung von Biomasse kann nur gelingen, wenn auch Transport und Logistik eingebunden werden. Sie alle haben Ihre beruflichen Erfahrungen bei Produktion, Verarbeitung und Transport. Wir laden Sie deshalb recht herzlich ein, sich in diesem Workshop zu Wort zu melden.

    Nach den kurz gefassten Eröffnungsreden gibt werden durch einzelne Statements Einblicke in die verschiedenen Marktsegmente gegeben: beispielsweise Energy aus Holz, Stroh, Algen, landwirtschaftliche Abfälle…..

    Workshop – Programm 28. Juni 2017 9.00 bis 12.30 Uhr im Hotel RIGA, 7600 Ruse

    09.00 Uhr Registrierung der Teilnehmer – 09.30 Uhr Begrüßung durch das Technologiezentrum Sofia – H. Geschäftsführer Jürgen Eisele Begrüßung durch die „Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe – FNR“ aus Deutschland, Herrn Thies Fellenberg (Leadpartner im Project Energy BARGE) Vorstellung von … Mehr


  • ENERGY BARGE – BUILDING A GREEN ENERGY AND LOGISTICS BELT

    Our work on the project ENERGY BARGE under the Danube Transnational Program goes forward with the Mapping of the political and regulatory framework in the Danube region regarding biomass production for energetic use and logistics. The main objective of the project ENERGY BARGE is to exploit the potential for green energy in the form of biomass along the Danube River in a sustainable way, thereby increasing energy security and efficiency in the Danube countries, considering: – the Renewable Energy Directive 2009/28/EC, – the EU2020 climate goals, – EU Danube Region Strategy’s objective.

    An outstanding feature of the ENERGY BARGE project is its cross-sectoral approach: the project will bring together key actors along the entire value chain, stakeholders from the bioenergy industry, Danube ports as well as relevant public authorities and policy stakeholders. This shall support transnational know-how transfer and cooperation. ENERGY BARGE will build a platform for the exchange of experiences and best practices, extending the deployment of biomass for energy production in the Danube region.

    Project Partners There are 15 partners involved in the project from 7 countries: – 7 partners from the biomass/bioenergy sector, – 6 partners from the logistics sector including 5 ports, … Mehr


  • Kann Bulgarien noch mehr Biomasse nutzen?

    Das Technologiezentrum Sofia ist Partner im INTERREG Danube Transnational Programm (DTP) mit dem Titel „Energy BARGE – Building a Green Energy and Logstics Belt“. Schon im Jahr 2009 hat die Europäische Union in der Richtlinie 2009/28 EG beschlossen, in allen Mitgliedsländern das Potential aus Biomasse zu aktivieren, um Wärme und Strom aus nachwachsenden Rohstoffen zu produzieren. In den kommenden 30 Monaten werden sich im Energy BARGE Projekt Partner aus allen Anrainerstaaten entlang der Donau damit befassen, welches Potential an Biomasse in ihrem Land zur Verfügung steht und wie es genutzt wird. Vor allem für Bulgarien kann festgestellt werden, dass zahlreiche Abfallstoffe aus der Landwirtschaft, z.B. Sonnenblumen- und Reisschalen, Stroh und Maisstroh, Gülle aus der Tierhaltung usw. noch nicht zu hundert Prozent genutzt werden. Dasselbe gilt auch für die Abfälle in der Forstwirtschaft, von denen ein großer Teil einfach in den Wäldern liegen bleibt. Bei einer systematischen Nutzung könnte viel Geld in Bulgarien verbleiben und müsste nicht für den Import von Gas oder Erdöl ausgegeben werden.

    Ein Teil des Projektes ist deshalb die Untersuchung, wie die Wertschöpfungskette aufgebaut werden muss, dass dadurch neue Arbeitsplätze und neue Einkommen entstehen werden. Das Technologiezentrum wird mit diesen Fragen die politischen Instanzen konfrontieren und … Mehr


  • Miscanthus-Produkte bald aus der Region Vidin !

    Unbeirrt treibt das Technologiezentrum Sofia das Thema “grüne Chemie” in der Donauregion in Bulgarien und Rumänien voran. Derzeit laufen die Vorbereitungen zum Anbau von Miscanthus in der Region Vidin (BG) und Calafat (RO) auf Hochtouren. Im Jahr 2017 sollen unter Einbeziehung von Partnern aus Deutschland mehrere Miscanthus-Plantagen aufgebaut werden.

    Aus der Miscanthus-Ernte lassen sich zahlreiche Produkte herstellen. Die Einsatzgebiete dieses C 4 Grasses sind vielseitig: als energetische Produkte, im Garten- und Landschaftsbau, in der Bauindustrie, als Rohstoff für biobasierte Materialien usw. Auf dem Foto sind Kunststoff-Teile abgebildet, die von der Firma Ueli Freudiger/Schweiz im Jahr 2016 aus Miscanthus hergestellt worden sind.

    Am 12.01. haben eine Unternehmergruppe und das Technologiezentrum Sofia die Hochschule Reutlingen besucht. Dort wurden aus eigenem Miscanthus der Gruppe auf den Maschinen der Hochschule diverse Fliesen hergestellt. Auf dem Foto ist ein Flies mit einer Stärke von 250 g/qm abgebildet. Je nach Feinheit des angelieferten Materials können Produkte für verschiedene Einsatzgebiete hergestellt werden.

    Die Fakultät Textil & Design an der Hochschule Reutlingen ist führend auf ihrem Gebiet in ganz Europa. Dipl. Ing. Kai Nebel bedauerte, dass in den Ländern Rumänien und Bulgarien, die im Textilbereich in Europa Spitzenreiter gewesen sind, heute keine nennenswerten Industriebetriebe … Mehr



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